Feine Weine aus alten Traubensorten

Das Wallis ist der grösste Weinbaukanton der Schweiz. Von hier kommen so bekannte Weine wie Dôle oder Fendant, aber auch Weine aus einheimischen Trauben, die schon die Römer kultivierten.

Die Walliser Weinbauern lieben ihre Reben. Vielleicht ist deshalb unser südwestlichster Kanton mit über 5000 Hektaren Rebfläche auch der bedeutendste Weinbaukanton der Schweiz. Sicher ist auf alle Fälle, dass es im Wallis eine aussergewöhnlich grosse Zahl verschiedener Rebsorten gibt. Die bekanntesten und am weitesten verbreiteten Walliser Weine sind nach wie vor der weisse Fendant, wie der Chasselas hier genannt wird, und der rote Dôle, der aus Pinot-Noir- und Gamay-Trauben hergestellt wird. Immer mehr innovative Walliser Winzer bauen wieder autochthone Rebsorten an. Dies sind alte Sorten, die traditionell nur hier und zum Teil schon seit den Zeiten der Römer im Wallis wachsen. Dazu gehört die weisse Rebsorte Petite Arvine, deren Weine frisch, ausgewogen und nach rosa Grapefruit, Zitrus- und Passionsfrucht schmecken. Die Weine entwickeln eine angenehme Süsse und weisen einen für Weissweine relativ hohen Alkoholgehalt von bis zu 13,5 Volumenprozent auf. Auch andere Weine aus autochthonen Rebsorten verwöhnen uns mit überwältigenden Geschmackseindrücken, die von den intensiven, tanninreichen Aromen der Cornalin über die Gewürznoten der Syrah bis hin zu den Waldbeeren der Humagne Rouge reichen.

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