Unsere Weingeschichten

Tempranillo schmeckt jung gut und alt besser

Die Traube hat viele Namen: Aragonés, Tinta del País oder Tinto Fino in Ribera del Duero, Cencibel in La Mancha  und Valdepeñas, Ojo de Liebre in Katalonien. Aus ihr keltern die Winzer einige der besten spanischen Rotweine.

Ihre Trauben sind kleiner als die der Garnacha, mit der sie gerne verschnitten wird, und reifen früher. Deshalb  nennen die Spanier sie Tempranillo, kleine Frühe. Aus ihr keltern die Winzer ausgezeichnete Weine, entweder  verschnitten – beispielsweise mit Garnacha und Mazuelo als Rioja – oder immer häufiger sortenrein. Die Schalen der  Tempranillo sind ziemlich dick und enthalten viele feine Gerbstoffe. Darum sind die Rotweine trotz  verhältnismässig wenig Säure lange lagerfähig und altern ausgezeichnet.
Die weisse Airén wird häufiger angebaut, Tempranillo ist aber die wichtigste spanische Rebsorte. Sie wächst am  besten auf kalkhaltigen, tiefgründigen Böden in eher kühleren Gegenden. Zum Beispiel an den Ufern des Ebro (La  Rioja) und Duero (Ribera del Duero) sowie in Penedès, La Mancha, Navarra oder Toro, wo sie als Tinto Fino  sortenrein ausgebaut wird. Die Reben sind wenig resistent gegen Blattkrankheiten oder Rebläuse und ertragen Hitze  gut. Wenn es aber zu heiss wird, verlieren die Trauben an Aroma.
Die Trauben sind, wenn sie voll ausreifen, sehr aromareich. Das ist auch der Grund, weshalb der Wein oft  verschnitten wird. Tempranillo verleiht anderen Weinen ein kräftiges Rückgrat, ähnlich wie Cabernet Sauvignon in  Frankreich. Im Gegensatz zu Cabernet Sauvignon sind die Gerbstoffe aber feiner und süsser, deshalb kann  Tempranillo – verschnitten oder sortenrein – schon jung getrunken werden. Seine wahre Grösse entwickelt der  fruchtige, aromaintensive und geschmeidige Rotwein aber erst im Holzfass.

Alle Weine aus Spanien

Diese Weine schmecken wie 300 Tage Sonne

Früher produzierten die Winzer im Languedoc Massenwein. Doch in den 1980er-Jahren besannen sie sich eines Besseren und setzten auf Qualität. Heute können sich ihre besten Weine durchaus mit denjenigen aus dem Bordeaux oder Burgund messen.

Das Terroir bestimmt, wie ein Chasselas schmeckt

Überall heisst sie Gutedel, nur die Franzosen und wir nennen sie Chasselas. Aber nirgendwo sonst ist sie so verbreitet wie bei uns. Und nirgendwo sonst werden aus ihr so gute Weine gekeltert wie im Waadtland und im Wallis.

Zimmertemperatur ist zu warm für Rotwein

Rotwein ist im Glas nicht rot, sondern hellrosa, pink, hellrot, ziegelrot, rubinrot, granatrot, purpurrot, violett, bläulich oder schwarz. Je dicker die Schale und je kleiner und reifer die Traube, desto intensiver die Farbe des Weins.

Sangiovese, die toskanische Rebsorte

Die Sangiovese ist die Grundlage der bekanntesten und beliebtesten Rotweine aus der Toskana. Inzwischen ist die Edelrebe sogar die in ganz Italien am häufigsten angebaute Rebsorte.

Chilenische Weine sind ihren Preis wert

Die Natur meint es wirklich gut mit den chilenischen Weinbauern. Das Klima ist trocken, die mineralischen Böden müssen kaum gedüngt werden, Schädlinge wie die Reblaus sind weitgehend unbekannt.

Stossen Sie auf das neue Jahr an!

Schaumwein gibt es wie Perlen im Champagner. Aber nur Champagner macht aus jedem Augenblick einen besonderen Moment. Zum Beispiel an Silvester, wenn wir uns «äs guäts Nöis» wünschen.

Die Malbec mag weder Kälte noch Nässe

Ursprünglich stammt die Malbec aus dem Bordelais. Wirklich zu Hause fühlt sich die sensible Rebsorte aber dort, wo die Sonne häufiger und intensiver scheint als in Südwestfrankreich.

Das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand

Nur ausgereifte und ganz gesunde Trauben werden für einen Amarone gekeltert. Und die Produktion ist aufwändig. Doch die Mühe lohnt sich, der Rote ist ein Wein für besondere Momente.

Gönnen Sie sich ein en guten Bordeaux

Weniger Regen als üblich, viel Sonne und ein grandioser Altweibersommer: 2009 ist ein grosser Bordeaux-Jahrgang geworden. Das treibt die Preise in die Höhe – doch es gibt auch Ausnahmen.

Die Winzer brauchen ein gutes Händchen

Zu viel Sonne ist genauso schlecht wie zu wenig. Die Syrah stellt hohe Ansprüche ans Klima und fordert die Weinbauern heraus, den richtigen Augenblick für die Traubenlese zu treffen.

Cariñena profitiert vom rauen Klima

Wer von Barcelona nach Saragossa reist und durch das Campo de Cariñena fährt, staunt: Hier sollen die Trauben für Spitzenweine wachsen? Der erste Eindruck täuscht, wie so oft.

Eine rote Edelrebe ohne Starallüren

Die Cabernet Sauvignon treibt spät aus, reift langsam und ist wenig ertragreich. Trotzdem lieben die Winzer die Traube, weil sie Potenzial hat und gut mit anderen Rebsorten harmoniert.

Spitzenweine aus dem Stiefelabsatz

Weinkeller Italiens nennen Apulier ihre Heimat. Und das mit Recht: Nur auf Sizilien wird mehr Wein produziert als in Apulien, wo einige der beliebtesten italienischen Weine gekeltert werden.

Ein Land wie für den Weinbau gemacht

Kein Land in Südamerika hat eine grössere Sortenvielfalt und produziert mehr Wein als Argentinien. Das verdanken die Winzer ihren Vorfahren, die Reben aus der Heimat eingeführt hatten.

Wein aus Österreich ist facettenreich

In Österreichs Weinbergen hat sich viel getan. Die Winzer setzen heute konsequent auf Qualität und kombinieren ihre Weinbautradition mit den modernsten Weinbaumethoden. Das Ergebnis überzeugt.

Die Arbeit der Winzer zahlt sich aus

Wir lieben australische Weine. Zum einen, weil sie elegant, frisch und fruchtig schmecken, zum anderen, weil sie preiswert sind. Das ist kein Zufall, dahinter stecken viel Arbeit und Know-how.

Muzot – eine Cuvée wie ein Gedicht

Das Château de Muzot ist eigentlich nur ein Wohnturm. Doch hier hat Rainer Maria Rilke seine wichtigsten Werke vollendet. Und nun trägt eine Cuvée aus der Region den geschichtsträchtigen Namen.

Italien: ein Land, 1000 Rebsorten

Italien ohne Wein ist genauso unvorstellbar wie Italien ohne Fussball. Das Land, das mit Frankreich weltweit am meisten Wein produziert, überrascht mit seiner schier unglaublichen Weinvielfalt.

Eine Rebsorte mit hohen Ansprüchen

Kaum eine Rebsorte gibt dem Weinbauern so viel zu tun wie die Pinot Noir. Trotzdem wird sie weltweit angebaut. Und das aus gutem Grund: Aus ihr werden ausgezeichnete Rotweine gekeltert.

Die Primitivo liebt die Hitze Apuliens

Die apulischen Winzer bauen mehrheitlich rote Rebsorten an. Neben der Negroamaro und Malvasia vor allem die Primitivo, aus der sie körperreiche Rotweine mit viel Charakter keltern.

Der karge Boden als Erfolgsgeheimnis

Der erste Eindruck kann täuschen. Ein Beispiel dafür ist Valde-peñas in den Ausläufern der Sierra Morena. Hier, im Tal der Steine, wachsen die Trauben für einige der beliebtesten Weine Spaniens.

Nirgendwo wird mehr Wein angebaut

Wein wird in ganz Spanien kultiviert, nicht nur in La Rioja oder Ribera del Duero. Gerade in weniger bekannten Regionen wie Rueda, Tierra del Vino de Zamora oder Toro gibt es tolle Weine zu entdecken.

Die grosse französische Weinvielfalt

Wein wird in Frankreich nicht nur im Burgund, Bordelais oder Rhonetal angebaut. Das Weinland Frankreich ist vielfältig, seine Weine unterscheiden sich sehr - manchmal von Rebberg zu Rebberg.

Zweite Heimat für französische Reben

Chiles Weinbau geht auf die Spanier zurück. Doch erfolgreich sind die Winzer erst, seit sie französische Rebsorten angebaut haben. Heute gehört Chile zu den Top Ten der weinproduzierenden Länder.

Sizilien bringt viel Sonne ins Glas

Noch vor 20 Jahren produzierten sizilianische Winzer vor allem billigen Massenwein. Das hat sich geändert, heute keltern sie aus den sonnenverwöhnten Trauben kraftvolle Weine mit Charakter.

Der Wein ist bei uns überall zuhause

Zwei Fünftel der Weine, die wir trinken, werden hier angebaut und gekeltert. Am meisten in den Kantonen Wallis, Waadt und Genf, aber nicht nur: Die Schweiz ist ein traditionelles Weinbauland.

Grossartige Weine aus kleinen Beeren

In der Alten Welt nennen wir sie Syrah, in der neuen Weinwelt Shiraz. Unabhängig davon, wie sie heisst, keltern Winzer daraus einige der besten Weine der Welt, verschnitten oder sortenrein.

Spitzenweine aus dem goldenen Staat

Kalifornische Weine werden immer beliebter, auch bei uns. Zum einen, weil sie kräftig und fruchtbetont schmecken, zum anderen, weil sie angenehm zu trinken sind.

Überraschungen aus dem Bordelais

Wer an Bordeaux denkt, denkt zuerst an Rotweine, die viel kosten. Im Land der Gascogner, im Südwesten von Frankreich, werden aber auch preiswerte Rot- und frische Weissweine gekeltert.

Ein Land mit grosser Weinvielfalt

Italien ist ein Weinland mit Tradition, die Italiener sind stolz auf ihre heimischen Rebsorten. Kein Wunder, sind fast alle Rebflächen mit Sorten bestockt, die nur in Italien wachsen.

Kühle Weine für heisse Sommertage

Im Sommer trinkt man lieber leichtere Weine, die besser zur Sommerküche passen und viel Trinkspass bieten. Das sind vor allem Weiss- und Roséweine, aber immer häufiger auch fruchtige Rotweine.

Weine mit Charakter aus dem Wallis

Kein Kanton bietet eine grössere Weinauswahl als das Wallis. Neben vielen bekannten Rebsorten werden zwischen Visp und Martigny mehr und mehr Trauben angebaut, die nur hier wachsen.

In der Rioja wächst mehr als Tempranillo

Wer Rioja hört, denkt zuerst an die Tempranillo-Traube oder charakterstarke Rotweine. Doch an den Ufern des Ebro wachsen auch einige autochthone Rebsorten, die erst wenige kennen.

Wo die Sonne die Trauben verwöhnt

Rotweine aus Apulien sind bei uns immer beliebter. In der Region, die früher für Tafelweine bekannt war, werden heute kräftige und preiswerte Rotweine gekeltert, die viel Trinkgenuss bieten.

Spitzenweine aus dem goldenen Dreieck

Zwischen Florenz, Pisa und Siena werden einige der besten Weine Italiens gekeltert. Bei uns besonders beliebt sind Chianti, Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano.

Chile ist für den Weinbau geschaffen

Die Carménère, die Auswanderer aus Bordeaux mitbrachten, gilt als typische chilenische Rebsorte. Doch Chiles Winzer keltern auch aus anderen französischen Trauben ausgezeichnete Weine.

Die Heimat der bekanntesten Rebsorten

Viele, die an Wein denken, denken an Frankreich. Die Spanier bauen auf einer grösseren Fläche Reben an, die Italiener produzieren mehr Wein – aber niemand trinkt mehr als die Franzosen.

Ein kleines, aber feines Anbaugebiet

Kennen Sie Ribera del Guadiana? Das spanische Anbaugebiet ist bei uns noch wenig bekannt. Zu Unrecht, denn die Winzer keltern Rotweine mit einem überzeugenden Preis-Genuss-Verhältnis. 

Weinbau hat in Cariñena Tradition

In Cariñena, von wo aus die Carignan (oder Cariñena) die Welt erobert hat, keltern die Winzer noch mehr ausgezeichnete Rot- und Weissweine, die mit ihrem Preis-Genuss-Verhältnis überzeugen. 

Château de Muzot, ein besonderer Ort

Fünf Jahre lebte Rainer Maria Rilke im Château de Muzot, einem Wohnturm mitten in einem Weinberg in der Nähe von Sierre. Dort vollendete er seine bedeutendsten Werke, die «Duineser Elegien» und die «Sonette an Orpheus».

Nicht nur Champagner perlt schön

Jeder Schaumwein ist anders. Und doch haben Champagner, Cava und Crémant sowie Prosecco eines gemeinsam: Sie perlen wunderbar im Glas oder Kelch und passen immer und zu fast allem.

Die bekanntesten roten Rebsorten

Wer an Rotwein denkt, denkt (in der Regel) zuerst an Cabernet Sauvignon, Merlot oder Syrah. Doch das sind nur drei der vielen tausend roten Rebsorten, die weltweit angebaut werden.

Weine mit viel Sonne im Herze

Die Rebberge über Morges gehören zum Anbaugebiet La Côte, das westlich von Lausanne beginnt und fast bis Genf reicht. Die Trauben werden stark besonnt und reifen deshalb besonders gut aus.

Die Zeit ist reif für ein Glas Rosé

Bald werden die Tage länger und wärmer. Im Sommerhalbjahr trinken wir öfters ein Glas Rosé. Nicht nur als Aperitif, auch zu Vorspeisen, Pizza, rotem oder hellem Fleisch und Fisch.

Karge Böden und fruchtbare Weinberge

In Valdepeñas werden Cencibel, Garnacha und Cabernet Sauvignon angebaut. Cencibel? So heisst die Tempranillo hier. Aus ihr keltern die Winzer Weine, die ihr Geld mehr als wert sind.

Wein, der im Glas schwarz schimmert

Auf Sizilien werden traditionell mehr weisse als rote Trauben angebaut. Trotzdem ist die bekannteste Rebsorte rot: Die Nero d’Avola ist der ganze Stolz der Insel und ihrer Bewohner.

Kennen Sie Airén oder Ugni Blanc?

Wir trinken gerne Weisswein. Nicht nur als Aperitif. Beliebt sind bei uns sowohl einheimische Weine wie Chasselas als auch internationale Weine wie Chardonnay oder Sauvignon Blanc.

Die grossen Drei dominieren weiterhin

Italien, Frankreich und Spanien produzieren und exportieren weltweit am meisten Wein. Die Schweiz führt wenig Wein aus, dafür viel ein – und liegt beim Pro-Kopf-Konsum auf Rang 4.

In Argentinien fühlen sich Reben wohl

Bis Ende der 1980er-Jahre produzierte Argentinien nur preiswerte Weine. Das hat sich geändert, seit die Winzer auf den Export setzen. Heute gehören ihre Weine zu den beliebtesten der Welt.

Süditaliens Winzer setzen auf Qualität

Lange litten süditalienische Weine unter ihrem schlechten Ruf. Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Immer mehr Winzer aus Apulien, Kalabrien oder Sizilien begeistern mit tollen Weinen.

Ohne Tempranillo kein Rioja

Die kleine Frühe, wie die Spanier die Tempranillo nennen, ist ihr grosser Stolz. Aus der roten Traube werden einige der besten spanischen Weine gekeltert – verschnitten oder sortenrein.

Mit den Griechen hat alles angefangen

Im Rhonetal wachsen die Trauben für einige der besten französischen Rotweine. Diese sind unkompliziert, munden ausgezeichnet und überzeugen mit ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis.

In Chile hat der Weinbau Tradition

Chiles Weinbau ist eng mit den Spaniern verknüpft. Doch der Aufschwung kam erst mit Rebstöcken aus dem Bordelais – und den Kellereien, die in Chile Weingüter auf- und ausbauen.

Unsere beliebtesten Schweizer Weine

Wir trinken gerne Wein. Jede und jeder knapp 40 Liter im Jahr, zumindest statistisch. Zwei Fünftel davon sind einheimische Weine. Am beliebtesten sind Chasselas, Pinot Noir und einige Spezialitäten.

Wenn nur das Beste gut genug ist

Champagner macht aus jedem Augenblick einen besonderen Moment. Zum Beispiel an Silvester: Viele von uns werden mit einem Glas Champagner auf das neue Jahr anstossen und sich alles Gute wünschen.

Galets, viel Sonne und der Mistral

Jeder Weinliebhaber kennt und schätzt Châteauneuf-du-Pape. Doch weshalb heisst das Anbaugebiet in Südfrankreich so? Und weshalb reifen hier die Trauben so gut wie kaum sonst wo?

Ein besonderer Wein für die Festtage

Wer an italienische Rotweine denkt, denkt meistens an Barolo, Brunello di Montalcino – oder Amarone. Immer mehr Weinliebhaber entdecken diesen ungewöhnlichen Wein aus Venetien.

Eine australische Familiengeschichte

James Halliday gilt als der australische Weinkenner. In seinem «2010 Wine Companion» hat er Tyrrell’s Wines zur «Winery of the Year» gekürt, zum Weingut des Jahres. Eine gute Wahl.

Die Klassifizierungen im Bordelais

Im Bordelais bauen rund 4000 Weingüter elegante, kräftige und langlebige Rotweine an. Die besten und exklusivsten Châteaux werden in Klassen eingeteilt, von Premier Cru bis Cinquième Cru.

Es muss nicht immer Champagner sein

Wir trinken gern und viel Schaumwein. Wenn sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt, werden wir dieses Jahr über die Feiertage vielleicht zum ersten Mal mehr Prosecco als Champagner geniessen.

In Mendoza fühlt sich die Malbec wohl

Wer Malbec hört, denkt unweigerlich an Argentinien. Doch die besonders sensible Traube stammt aus dem Bordelais, wo es ihr zu feucht und zu kalt war – anders als im sonnigen Mendoza.

Die Geschichte des Schweizer Weinbaus

Weinbau hat bei uns Tradition. Allerdings streiten sich die Gelehrten, wer den ersten Wein kultiviert hat. Sicher ist, dass Mönche den Grundstein für die helvetische Weinkultur gelegt haben.

Autochthone Rebsorten aus Venetien

Venetien hat sich zu einer der wirtschaftlich stärksten Provinzen Italiens entwickelt. Trotzdem spielt der Weinbau dank bekannten Weinen aus weniger bekannten Trauben eine grosse Rolle.

Die Orientierungshilfe im Weinkeller

21 Weine aus dem Denner Sortiment gewannen an der Internationalen Weinprämierung Zürich (IWPZ), besser bekannt als Expovina, ein Gold- oder Silberdiplom. Was haben Sie als Konsument davon?

Guter Bordeaux muss nicht teuer sein

Bordeaux ist für viele Weinliebhaber gleichbedeutend mit Qualitätsweinen. Zu Recht: Links und rechts der Gironde keltern die Winzer ausgezeichneten Wein, der überraschend wenig kostet.

Die Heimat des spanischen Weinbaus

Wer an spanischen Wein denkt, denkt an Rioja. Die leicht trinkbaren Weine werden sortenrein aus der Tempranillo-Traube ausgebaut oder mit Garnacha, Graciano oder Mazuelo verschnitten.

Amseln würden Merlot kaufen

Sie heisst Merlot, weil die Amsel, die auf Französisch «merle» heisst, gerne und viel von ihr nascht. Doch nicht nur Amseln lieben sie – Merlot ist eine der weltweit beliebtesten Rebsorten.

Wo Reben in grossen Höhen gedeihen

Mit Messwein hat alles begonnen. Heute produzieren weltweit nur vier Länder mehr Wein als Argentinien, das für seinen Cabernet Sauvignon, Chardonnay und vor allem Malbec bekannt ist.

Grenache, eine Traube mit vielen Namen

Sie selber ist ungewöhnlich anspruchslos. Und doch sind einige der besten Rotweine ohne Grenache Noir undenkbar. Zum Beispiel im Châteauneuf-du-Pape-Gebiet, im Rhonetal oder im spanischen Priorat.

Das Geheimnis früh trinkreifer Weine

Australien besitzt zwar keine heimischen Rebsorten, dafür innovative Winzer, die es verstehen, aus den meist aus Europa importierten Traubensorten qualitativ hochstehende Weine zu produzieren. Zum Beispiel mit der Assemblage aus verschiedenen Anbaugebieten.

Nero d’Avola, der Prinz von Sizilien

Die Nero d’Avola wird inzwischen in ganz Süditalien angebaut. Doch zu Hause ist die rote Edelrebe auf Sizilien, wo die Winzer aus ihr kräftige und charaktervolle Rotweine keltern.

Spanien hat mehr als Rioja zu bieten

Rioja ist für viele Weinliebhaber das Synonym für spanischen Wein. Doch in anderen Anbaugebieten wie Cariñena, Ribera del Duero oder Rueda keltern die Winzer auch ausgezeichnete Weine.

Was langsam reift, wird sicher gut

Die Toskana ist berühmt für ihre Olivenbäume, Pinien, Säulenzypressen – und roten Weine, von Chianti bis Brunello di Montalcino. Die Basis dieser Weine ist die Sangiovese-Traube.

Das Preis-Genuss-Verhältnis stimmt

Im Languedoc wachsen Reben auf einer Fläche so gross wie der Kanton Tessin. Aus diesen Trauben werden preiswerte Weine gekeltert, die jüngere Weinliebhaber genauso überzeugen wie ältere.

Die grosse Schweizer Weinvielfalt

Unsere Winzer bauen über 200 verschiedene Rebsorten an. Neben einigen bekannten und beliebten Hauptrebsorten gibt es viele Spezialitäten, die den besonderen Charme der Schweizer Weine ausmachen.

Die italienische Qualitätspyramide

«Quantität vor Qualität» lautete früher das Motto vieler italienischer Weinbauern. Seit bald 50 Jahren setzen sie konsequent auf Qualität. Das zahlt sich heute aus.

Wie aus der Syrah die Shiraz wurde

«Syrah oder Shiraz?», das ist hier die Frage. Die zwei Rotweine, die viel gemeinsam haben, schmecken unterschiedlich, sind aber bei Weinliebhabern gleichermassen be-liebt. Und das zu Recht.

Es war einmal in Kalifornien

In Kalifornien hat der Weinbau eine interessante und wechselvolle Geschichte. Sie ist geprägt von Missionaren, europäischen Einwanderern, der Reblaus und der Prohibition.

Italien, das Land des Weins

Wein wird in ganz Italien angebaut, von Trentino-Südtirol bis Sizilien. Die Verhältnisse im 1200 Kilometer langen Land sind so unterschiedlich, wie die meist roten Weine vielfältig sind.

Die Heimat der Chasselas-Traube

Wer an Weinbau im Kanton Waadt denkt, denkt zuerst an Weissweine. Im Waadtland wachsen vor allem weisse Trauben, allen voran die Chasselas, die hier seit Menschengedenken kultiviert wird.

Diese Rebsorten lieben wir am meisten

Rebsorten gibt es zwar nicht wie Sand am Meer, aber einige tausend sind es doch. Viele sind ausserhalb der Region, in der sie wachsen, kaum bekannt, andere sind weltweit berühmt und beliebt.

Chile – Weinbau unter idealen Bedingungen

Der Weinbau steht in diesem langgezogenen, schmalen Land unter einem guten Stern: Das chilenische Klima ist ideal für dichte, intensive Weine. Ausserdem blieb Chile von der weltweiten Reblausplage Ende des 19. Jahrhunderts verschont.

Walliser Weine mit Charakter

Neben klassischen Rebsorten wie Chasselas oder Pinot Noir werden im Wallis zur Freude vieler Weinliebhaber traditionelle einheimische Trauben zu feinen, ausserge-wöhnlichen Weinen ausgebaut.

Chasselas, vielseitig wie kaum eine Zweite

Bei uns ist sie die wichtigste weisse Rebsorte, die hauptsächlich in der Westschweiz angebaut wird. Aus der Chasselas-Traube, einst Basis für Massenweine, entstehen heute sowohl leichte und frische als auch intensive, fruchtbetonte Weine.

Klein, früh reif und immer beliebter

Weine aus der Tempranillo-Traube finden immer mehr Freunde, nicht nur in Spanien. Die Sorte ist eine der ältesten iberischen Trauben und hat ihren Namen von ihrer frühen (temprano) Reife.

Das Piemont, Heimat der Nebbiolo-Traube

Neben der Toskana liefert das Piemont die meisten Spitzenweine Italiens. Die auch für ihre weissen Trüffel berühmte Region überzeugt Kenner wie Kritiker mit feinen Weinen.

In Saint-Emilion ist Merlot der Star

Saint-Emilion liegt rund 35 Kilometer östlich von Bordeaux. Das Dorf ist zwar klein, aber die leichten und süffigen bis hochklassigen Rotweine aus der Gegend sind rund um den Globus beliebt.

(Fast) weisser Wein aus roten Trauben

Früher wurden Rosé-Weine aus farbschwachen, manchmal sogar angefaulten Trauben produziert. Heute ist das ganz anders. Für Dôle Blanche und OEil de Perdrix sind nur die besten Trauben gut genug.

Die Heimat der sonnenverwöhnten Weine

Das sonnenverwöhnte Apulien eignet sich für den Anbau von kräftigen und gehaltvol-len Rotweinen bestens. Fruchtige Weissweine findet man dagegen kaum, weil es im Sommer nachts zu wenig abkühlt.

Traubenschätze aus Spaniens Norden

Die Tempranillo ist die Grundlage aller Rioja-Weine. Aber im berühmten spanischen Weinbaugebiet wachsen noch viele andere Trauben, die zum ausgezeichneten Ruf der Region beitragen.

Wo die Traube die Hauptrolle spielt

Für Weine der Neuen Welt ist die Traube wichtiger als das Terroir. Winzer machen nicht nur Assemblagen unterschiedlicher Rebsorten, sondern auch Weine aus ver-schiedenen Regionen.

So finden Sie den richtigen Wein

Selbst für erfahrene Weinliebhaber ist es manchmal schwierig, sich einen Überblick über das gesamte Weinangebot zu verschaffen. Hier helfen Noten und Auszeichnun-gen von Experten.

Feine Weine aus alten Traubensorten

Das Wallis ist der grösste Weinbaukanton der Schweiz. Von hier kommen so bekannte Weine wie Dôle oder Fendant, aber auch Weine aus einheimischen Trauben, die schon die Römer kultivierten.

Man gönnt sich ja sonst nichts…

Das Perlen hat seinen Preis, aber Champagner ist jeden Rappen wert. Zum einen ist das Terroir klein, zum anderen ist die Produktion aufwendig – deshalb kostet Cham-pagner mehr als andere Schaumweine.

Das Kap der guten Weine

Weinbau hat in Südafrika Tradition. Am 2. Februar 1659 kelterte Jan van Riebeeck, der für die niederländische Ostindien-Handelskompanie eine Siedlung am Kap gründete, den ersten Wein.

Frisch, fruchtig und farbenfroh

Kaum zu glauben, aber wahr: Früher rümpften Weinkenner nur die Nase, wenn ihnen ein Rosé aufgetischt wurde. Heute werden Roséweine heiss geliebt und kühl getrunken.

Eine überraschend grosse Sortenvielfalt

Kein lateinamerikanisches Land produziert so viel Wein wie Argentinien. Bei uns ist vor allem der Malbec bekannt. Doch die argentinischen Winzer bauen noch andere ausgezeichnete Weine an.

Die fruchtbaren Böden in Valdepeñas

Früher war die Region Valdepeñas vor allem für ihre preiswerten Rotweine bekannt. Heute stellen die Winzer im Tal der Steine einige der besten spanischen Rotweine her.

Die besten Weine aus der Sangiovese-Traube

Die Sangiovese-Traube hat viele Namen und ist – sortenrein oder verschnitten – die Basis der bekanntesten Rotweine aus der Toskana, von Chianti bis Vino Nobile di Montepulciano.

Das perfekte Klima für gute Weine

Wer an kalifornische Weine denkt, denkt zuerst an das Napa Valley, wo zum Beispiel die Mondavi-Kellerei zu Hause ist. Doch es gibt noch mehr interessante Anbaugebiete an der Westküste.

Karges Land mit grossartigen Weinen

Cariñenas Rebflächen sind kleiner als der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Doch zwischen Barcelona und Valencia, im Herzen des Ebro-Tals, entstehen einige der grössten Weine Spaniens.