Amarone


Ti amo, Amarone: Der berühmte italienische Wein aus angetrockneten Trauben  erlebt gerade eine Renaissance. Für den Amarone wählt man vollreife Trauben, die auf speziellen Lattenrosten trocken. Deren dickfüssiger Most wird vergoren und ergibt den konzentrierten, charaktervollen Amarone.


Amarone – der Wein aus Rosinen


Amarone wird nach dem Recioto-Verfahren bereitet, hauptsächlich aus einheimischen Rebsorten des Valpolicella wie Corvina, Rondinella und Molinara. Die gesündesten Trauben trocknen unter einem Dach auf Holzgestellen für zwei bis vier Monate. Das enthaltene Wasser verdunstet, die Trauben verlieren etwa die Hälfte ihres Gewichtes, gleichzeitig konzentrieren sich natürlicher Zucker, Säure und Gerbstoff in den Beeren – ein Grund für die unglaubliche Fülle und Wucht des Amarone.  Die so entstandenen Rosinen werden anschließend gekeltert und vollständig zu einem trockenen Wein vergoren.


Amarone ist ein wahres Kraftpaket


Ein Stoff, der in seiner Intensität kaum zu überbieten ist. Mindestens zwei Jahre muss Amarone reifen, bis er verkauft werden darf. Das Warten lohnt sich: Der kraftvolle Geschmack ist bitter und süss zugleich. Amarone kommt von amaro und heißt bitter. Vielschichtig, herb oder ausdrucksvoll wären jedoch die besseren Attribute für diesen tiefroten Tropfen. Durch die konzentrierte Frucht hat der Amarone nicht selten 15% Alkohol oder mehr. Nach der Reife im Holzfass präsentiert sich Amarone mit einem fruchtigen Bouquet und einer eleganten Bittermandelnote. Valpolicella, die Heimat des Amarone, im Norden von Italien zählt neben Chianti zu den bekanntesten Weinregionen des Landes.

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