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Weine aus dem Wallis
Das Wallis ist der grösste Weinbaukanton der Schweiz. Die Vielfalt an einheimischen Reben ist ein wahres Entdeckerparadies für Weinliebhaber. Weine aus dem Wallis werden aus uralten Sorten gekeltert und wachsen an teils schwindelerregenden Steilhängen entlang der Rhône.
Weine aus dem Wallis sind spitze
Der höchstgelegene Rebberg Mitteleuropas (Visperterminen) oberhalb von Visp liegt 1100 Meter hoch. Steil und steinig, aber auf nicht ganz so rekordverdächtige 600 - 800 Meter klettern viele Lagen im größten Schweizer Weinbaukanton. Schwindelerregende Steilhänge, pittoreske Dörfer und eine traumhafte Landschaft – so präsentiert sich die grösste Weinbauregion der Schweiz. Hügel konkurrieren den von hohen Steinmauern eingefassten Terrassenlagen. Die Weine aus dem Wallis wachsen auf einer Länge von etwa 50 Kilometern entlang des Rhôneufers. Im Wallis ist es trocken. Sonniges Klima verwöhnt die Trauben und oft bläst eine frische Brise durch die Weinberge.
Wallis – Kaleidoskop der Rebsorten
Das Wallis ist ein Paradies für Weinliebhaber. Über fünfzig Rebsorten warten darauf, entdeckt zu werden. Alteingesessene Sorten wie Amigne, Petite Arvine, Cornalin oder Humagne Rouge fühlen sich im sonnigen Klima sehr wohl. Angenehm weiche Gerbstoffe bändigen den wilden Charakter von Sorten wie Humagne Rouge. Verführerisch duftet der stoffige Rotwein nach Waldfrüchten und Heide. Humagne rouge, der „Höllenwein“, passt besonders gut zu Wild oder Waldpilzen. Ein heisser Tipp! Beim Wein aus dem Wallis dominiert traditionell der Fendant, gefolgt von Pinot Noir und Gamay.
Dôle – der bekannteste Wein aus dem Wallis
Der bekannte Dôle wird aus diesen beiden Rebsorten erzeugt, darf heute jedoch bis zu 20 Prozent andere Sorten enthalten. Beide Rebsorten zeigen sich von Ihrer besten Seite: Der Blauburgunder bringt kräftige Eleganz und der Gamay fruchtigen Charme mit.


