Weinwissen

 

Abgang:
Der Eindruck, der am Ende des Verkostens zurückbleibt. Ein Wein mit unbedeutendem Abgang löst sich in Nichts auf.

Apéroweine:
Gibt es etwas Schöneres als ein gutes Essen? Die Vorfreude darauf bei einem leckeren Apérowein! Apéro heisst die beliebte Sitte, den Magen auf ein ausgedehntes Mahl einzustimmen. Klassische Apéroweine sind leichte, trockene Weiss- oder Schaumweine. Doch auch mit Port & Co. kann man bestens vorglühen.

Appellation:
Das genau definierte Anbaugebiet, aus dem der Wein stammt.

Amarone:
Ti amo, Amarone: Der berühmte italienische Wein aus angetrockneten Trauben erlebt gerade eine Renaissance. Für den Amarone wählt man vollreife Trauben, die auf speziellen Lattenrosten trocken. Deren dickfüssiger Most wird vergoren und ergibt den konzentrierten, charaktervollen Amarone.

Auszeichnungen:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                Unsere Weinexperten beweisen das richtige Gespür bei der Auswahl: Denner-Weine erhalten regelmässig höchste Auszeichnungen bei den wichtigsten Weinwettbewerben der Welt.
Bei allen Wettbewerben werden die Weine blind von mehreren Fachpersonen verkostet. Viele Wettbewerbe finden unter dem Patronat und der Kontrolle der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) statt, um die Qualität und Unbefangenheit der Jury-Mitglieder zu garantieren.

Barrique:
Kleines Eichenholzfass mit 225 Litern Inhalt; reichert den Wein mit zusätzlichen Tanninen an und verändert den Reifungsprozess.

Bordeaux Weine:
Bordeaux, der Klassiker! Die Stadt an der Gironde zählt zu den schönsten Weinmetropolen überhaupt und die Weine sind: Weltklasse. Ob berühmtes Château oder der Geheimtipp eines kleinen Garagenwinzers – Bordeaux-Weine sollten in keinem Weinkeller fehlen.

Botrytis cinerea / Edelfäule:
Ein Schimmelpilz, der die Trauben schrumpfen lässt, ohne dass sie dabei aufbrechen. Ein bei süssen weissen Trauben wünschenswerter Vorgang, der Zucker und alle anderen Inhaltsstoffe stark konzentriert.

Bukett:
Der während der Gärung, insbesondere aber bei der Flaschenalterung entstehende, ganz besondere Duft eines Weines.

Carpineto:
Beim Wort Toskana kommen nicht nur die Freunde der einzigartigen italienischen Landschaft ins Schwärmen. Auch wer gerne hervorragende Weine geniesst, denkt bei Toskana gleich an grosse Namen wie Vino Nobile di Montepulciano, Chianti Classico oder Brunello di Montalcino.

Cava:
Es muss kein Champagner sein, sagen die Spanier. Zwischen Katalonien und Andalusien trinkt man: Cava! Der Schaumwein wird fast so aufwendig produziert wie sein französisches Pendant.

Chaptalisation:
Das Zusetzen von Zucker, um den Wein alkoholstärker, aber nicht süsser zu machen.

Champagner:
Champagner zum Frühstück? Perfekt. Denn es wäre viel zu schade, den Nobelwein der Grande Nation nur als Apéro zu beachten. Ausserdem: Kaum ein anderes Getränk verleiht einem Moment so elegant einen Hauch von Luxus.

Cru/grand cru/cru classé:
Cru bedeutet «Gewächs», Grand cru «grosses Gewächs». Diese stammen zumeist von einem der «Cru classé», jenen rund 60 Châteaux,die 1855 in eine Liste für Bordeaux-Weine aufgenommen wurden. Eine weitere Qualitätsbezeichnung ist auch das italienische «DOCG»-Reglement, das ebenfalls nach der Herkunft der Trauben unterscheidet.

Cuvaison:
Wenn der Wein nach der Gärung noch auf den Schalen belassen wird, um dadurch mehr Extrakt zu gewinnen.

Ertrag:
Die Menge des Weins, der pro Rebflächeneinheit gewonnen wird. 30 Hektoliter pro Hektare sind wenig, 100 Hektoliter dagegen viel.

Gärung:
Der chemische Vorgang der Umwandlung von Traubensaft in Wein.

Korkgeschmack:
Verantwortlich dafür ist die chemische Verbindung Trichloranisol (TCA), das heisst, ein davon befallener Korken verursacht einen schimmligen Geschmack.

Oenologie:
Die Wissenschaft vom Wein (griech. oinos Wein und logos Wissenschaft).

Picknick Weine
Jetzt ist sie wieder da, die herrlich warme Sommerzeit, wo nichts mehr Spass macht als ein feines Picknick am Waldrand oder am Ufer. Was für Weine passen dazu am Besten?

Prosecco:
Egal, was Sie zu feiern haben – Prosecco sorgt für einen prickelnden Auftakt. Er perlt zart auf der Zunge und passt nicht nur vor, sondern auch zum Essen ganz gut. Falls dann noch etwas übrig ist ...

Reife:
Entwicklungsstadium des Weins, zwischen dem Ende seiner Jugend und dem Beginn des Verfalls. Diese Phase kann schon nach einem Jahr, aber auch erst nach drei Jahrzehnten beginnen.

Rosewein:
Roséwein hat viele Facetten. Er kann Aperò sein, hat Terrassenflair, ist cool im Cocktail – und auch bei Tisch macht Roséwein eine gute Figur. Eins steht fest: Roséwein ist kein Wein mehr, mit dem man sich blamiert, wenn Gäste kommen.

Rotwein:
Purpur, Rubin, Granat. Blass oder undurchsichtig. Farbe und Intensität verraten viel über einen Rotwein. Seinen Charakter. Sein Alter. Manchmal sogar die Rebsorte. Ein Schlüssel zur Identität eines Rotweins steckt unter seiner Haut. Genauer: in der Beerenschale.

Säure:
Wichtiger Bestandteil, der dem Wein Biss und Lebhaftigkeit verleiht.

Sekt:
Sekt, Prosecco oder gar Champagner – auf den ersten Blick sind alle: Schaumweine. Doch die feinen Unterschiede liegen nicht nur in der deutschen Sprache. Herkunft und Herstellungsverfahren sorgten schon für so manchen Streit unter Winzern.

Tannine:
Konservierende Substanzen aus den Traubenschalen, -kernen und -stielen sowie dem Fass, in dem der Wein gelagert wurde.

Tränen:
Die farblosen Tropfenbahnen, die nach dem Schwenken eines Glases mit relativ stark alkoholhaltigem Wein langsam an der Innenseite des Glases herabrinnen.

Wein Frankreich:
Frankreich – Land der feinen Weine. Und Vorbild für die Winzer der Welt, die sich immer wieder gern von Bordeaux, Burgund, Rhône oder Loire inspirieren lassen. Wein aus Frankreich ist für Geniesser: ein Traum.

Wein Italien:
Von Antipasti bis Zabaione: Italienische Weine begleiten einfach alles, was die Küche Italiens hergibt. Sangiovese und Nebbiolo sind die Lokalmatadoren, doch die Rebsortenvielfalt der italienischen Weine erscheint multikulturell – von uralten lokalen Sorten wie Primitivo bis zur internationalen Starrebe.

Wein Kalifornien:
Napa Valley und Sonoma Valley sind die bekanntesten und teuersten Weinbaugegenden in Kalifornien. Empfehlenswert sind auch die Weine der Central Coast und vom Livermore Valley. Sie versprechen für wenig Geld viel Trinkvergnügen.

Wein Piemont:
Fiat, Fussball – und fantastische Weine. Wein aus dem Piemont so begehrt wie eh und je. Nur moderner und zugänglicher sind Barolo und Co. geworden.

Wein Schweiz:
Spektakuläre Rebterrassen, sonnenverwöhnte Hänge und Rebsorten, die man woanders kaum kennt – Schweizer Wein ist etwas Besonderes. Merlot aus Tessin, Pinot Noir aus dem Wallis oder Chasselas aus Epesses, die vielleicht typischste Traube für Schweizer Wein, sind weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt.

Wein Spanien:
Spanische Weine sind echte Tausendsassa. Ob als Partywein, auf der Terrasse oder einfach mal so – sie schmecken immer. Das Beste: Sie sind so günstig, dass man sich jeden Tag einen Wein aus Spanien leisten kann.

Wein Wallis:
Das Wallis ist der grösste Weinbaukanton der Schweiz. Die Vielfalt an einheimischen Reben ist ein wahres Entdeckerparadies für Weinliebhaber. Weine aus dem Wallis werden aus uralten Sorten gekeltert und wachsen an teils schwindelerregenden Steilhängen entlang der Rhône.

Wein zu Fondue:
Welcher Wein zum Fondue? Ganz einfach: Einer, der weder zu dominant noch zu aromatisch ist. Rot oder weiss ist dabei gar nicht so wichtig. Vor allem eines sollte der Wein zum Fondue sein: unkompliziert.

Wein zu Grill:                                                                                                                                                                                                                        Brauchen Sie noch den passenden Wein für Ihren Grillabend? Wir haben Ihnen eine Auswahl aus unserem Sortiment zusammengestellt, die perfekt zu Ihrem grillierten Fleisch, Fisch oder Gemüse passen wird.

Wein zu Raclette:
Der passende Wein zu Raclette: ein Schweizer Gewächs. Weil regionale Speisen und Weine fast immer eine gute Kombination sind. Am besten wählt man zu Raclette einen leichten Weisswein mit wenig Säure.

Wein zu Fisch:
Früher war es einfach: Man trank Weisswein zu Fisch und Rotwein zum Fleisch, das war’s. Doch die Auswahl an guten Weinen ist heute so riesig, dass es sich lohnt, neue Kombinationen zu wagen.

Weisswein:
Farblos, zitronengelb oder bernsteinfarben – Weisswein zeigt eine ähnlich grosse Farbpalette wie Rotwein. Rebsorte, Weinbereitung und Alter beeinflussen die Färbung. Weisswein wird in allen Regionen der Welt erzeugt, doch einige der besten kommen aus kühleren Anbaugebieten.